Die Insel Kekova, vor der Küste bei Demre gelegen, ist eine einzigartige historische und natürliche Stätte, bekannt für ihre teilweise versunkene antike lykische Stadt. Dieses Gebiet, einst als Dolichiste bekannt, wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. durch Erdbeben verwüstet, wodurch ein Großteil der Siedlung im Meer versank. Heute bietet es eine seltene Gelegenheit, Geschichte buchstäblich unter Wasser zu erleben, was es zu einem bedeutenden Ziel für Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber macht.
Besucher loben durchweg das atemberaubende türkisfarbene Wasser und die insgesamt ruhige Atmosphäre der Gegend. Viele heben Bootsfahrten als die beste Möglichkeit hervor, Kekova zu erleben, da sie einen genauen Blick auf die Fundamente, Stufen und Mauern der versunkenen Stadt durch das klare Wasser ermöglichen, manchmal sogar mit Glasbodenbooten. Rezensenten erwähnen häufig die Freude am Schwimmen und Schnorcheln in den zahlreichen schönen Buchten rund um die Insel und beschreiben das Wasser oft als kristallklar und warm. Die Kombination aus historischer Besichtigung und erfrischenden Bädern im Meer ist ein wiederkehrendes Thema positiver Rückmeldungen. Einige Besucher äußern jedoch leichte Enttäuschung über die Sichtbarkeit der versunkenen Stadt und stellen fest, dass die Ruinen nicht immer so dramatisch oder leicht erkennbar sind wie erwartet, und das Schwimmen direkt über der Hauptstätte der versunkenen Stadt ist zum Schutz der archäologischen Überreste im Allgemeinen verboten.
Um das Beste aus einem Besuch herauszuholen, ist es ratsam, besonders in den wärmeren Monaten viel Wasser mitzunehmen, wie mehrere Rezensenten bemerkten. Sonnencreme, ein Hut und ein T-Shirt werden ebenfalls dringend empfohlen, um sich während der Bootsfahrten vor der Sonne zu schützen. Die meisten Bootstouren beinhalten ein Mittagessen, oft ein BBQ, aber es ist ratsam, dies bei der Buchung zu bestätigen. Ein ganzer Tag (5-7 Stunden) wird im Allgemeinen empfohlen, um die Bootsfahrt, die Badestopps und einen Besuch der Burg in Kaleköy (Simena) auf dem Festland gegenüber von Kekova voll zu genießen. Während einige Touren Glasbodenboote anbieten, stellen viele Besucher fest, dass das klare Wasser eine ausreichende Sicht auch ohne sie ermöglicht. Erwägen Sie die Anmietung eines kleineren, privaten Bootes von Üçağız oder Kaş für ein persönlicheres Erlebnis und die Flexibilität, in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden, was für Gruppen manchmal kostengünstiger sein kann.
Der Hauptweg zur Insel Kekova führt mit dem Boot. Die meisten Besucher starten vom Dorf Üçağız (auch bekannt als Kaleüçağız) oder Kaş, manchmal auch von Demre. Üçağız wird oft bevorzugt, da es näher liegt und mehr Möglichkeiten bietet, private Boote zu mieten oder an Gruppentouren teilzunehmen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, gibt es in Üçağız Parkplätze, manchmal gegen eine geringe Gebühr. Mehrere Rezensenten erwähnen, dass die Fahrt nach Üçağız, insbesondere von Kalkan aus, kurvenreiche Straßen aufweist, aber malerische Ausblicke bietet. Öffentliche Verkehrsmittel nach Üçağız sind seltener, daher ist die Organisation eines Transfers oder die Anreise mit dem Auto oft am bequemsten. Viele organisierte Touren von größeren Städten wie Kaş oder Kalkan beinhalten Bustransfers zum Abfahrtsort.
Eine häufige Beschwerde ist die eingeschränkte Sichtbarkeit der versunkenen Stadt von größeren Booten aus oder wenn die Erwartungen an dramatische Unterwasserstrukturen zu hoch sind. Um dies zu mildern, sollten Sie ein kleineres Boot in Betracht ziehen, das näher an die Ruinen heranfahren kann, oder Ihre Erwartungen anpassen, indem Sie verstehen, dass Sie hauptsächlich Fundamente und Umrisse und keine intakten Gebäude sehen werden. Ein weiterer Streitpunkt ist die gelegentliche Überfüllung größerer Tourboote, die das ruhige Erlebnis beeinträchtigen kann. Die Wahl eines privaten Bootes oder ein Besuch in der Nebensaison (Mai, Anfang Juni, September) kann helfen, die größten Menschenmassen zu vermeiden. Einige Besucher bemerken auch einen Mangel an Meereslebewesen zum Schnorcheln in bestimmten Gebieten; die Schönheit des Wassers selbst und der historische Kontext kompensieren dies jedoch oft.


