Antiochia am Mäander, einst eine blühende antike karische Stadt, bietet Besuchern durch verstreute Ruinen Einblicke in ihre vielschichtige Geschichte. Als Pythopolis gegründet und später von Antiochus I. umbenannt, spielte die Stadt eine strategische Rolle in byzantinisch-seldschukischen Konflikten. Heute sind Überreste eines 200 Meter langen römischen Stadions und byzantinische Befestigungen auf 60-70 Hektar zu sehen. Obwohl unausgegraben, bietet das hügelige Gelände (lokal Yenişer genannt) malerische Ausblicke auf den Zusammenfluss von Mäander und Orsinus.
Geschichtsinteressierte schätzen ihre Bedeutung während der Kreuzzüge, einschließlich der Schlacht am Mäander 1148. Festes Schuhwerk ist für unebenes Gelände empfehlenswert; das nahe Dorf Başaran vermittelt lokale Einblicke. Der Schöpfer der Venus von Milo könnte von hier stammen – ein künstlerisches Rätsel.