Die einst blühende lydische Stadt Stratonikeia lag strategisch günstig im Tal des Flusses Kaikos. Ursprünglich als Indi bekannt, wurde sie später zu Ehren von Stratonike, der Frau des Seleukidenkönigs Antiochos I., umbenannt. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit in der hellenistischen und römischen Epoche und trug zeitweise den Namen Hadrianopolis unter Kaiser Hadrian.
Heute können Besucher verstreute Ruinen nahe des Dorfes Siledik erkunden, darunter Reste antiker Mauern und Fundamente. Obwohl weniger ausgegraben als nahe gelegene Stätten wie Pergamon, bietet Stratonikeia einen ruhigen Einblick in die vielschichtige Geschichte Anatoliens. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert; am besten besucht man im Frühling oder Herbst.
