Besucher loben die Anafartalar-Straße immer wieder für ihre gebündelte historische und kommerzielle Atmosphäre: Lokalführer beschreiben sie als die Lebensader des Kemeraltı-Markts, mit kleinen Läden für Gewürze, Textilien und Handwerk neben jahrhundertealten Han-Höfen. Zahlreiche Beiträge heben kleine Entdeckungen hervor — ein Mini-Vogelhaus über einer Tür, Passagen, die früher Hamams waren, oder Häuser mit den ersten türkischen Apotheken und einem Kino aus den 1920er Jahren — und empfehlen langsames Schlendern.
Kulturportale und Besucher heben besonders den Dönertaş-Sebil an der Kreuzung mit der Osmanzade Yokuşu hervor; das fein gearbeitete Marmorrelief und die barock-rokokohaften Dekore lohnen Fotos und eine kurze Pause. Reisende bemerken, dass Inschriften und kleine Szenen vor Ort eindrucksvoller wirken als online und dass sich in den Nebenstraßen oft versteckte Moschee-Brunnen und alte Konak-Häuser finden.
Als wiederkehrender Kritikpunkt in Rezensionen wird die Enge genannt: Gehwege sind oft schmal und besonders tagsüber sowie am Wochenende sehr belebt, Bereiche nahe der Anlegestelle und dem Bahnhof Basmane wirken laut. Einige Besucher bemängeln den Mix aus originalen Läden und touristischen Ständen und raten dazu, für echte Handwerke und lokale Küche etablierte Geschäfte zu suchen.
Praktische Hinweise von Reisenden: früh morgens für ruhigere Erkundungen kommen, Zeit für Seitenstraßen wie die Osmanzade Yokuşu einplanen, um den Dönertaş zu sehen, Kleingeld dabeihaben und bequeme Schuhe tragen wegen unebenem Pflaster.
