Die Etz Hayim Synagoge gilt in offiziellen Quellen und Besucherberichten als eine der ältesten Synagogen von Izmir. Das Kulturministerium nennt mehrere Brände in der Vergangenheit und eine umfassende Restaurierung im Jahr 1851 durch Daniel Sidi; Rezensent Pawel Szyszuk verweist ebenfalls auf diese Restaurierung und mögliche byzantinische Ursprünge. Sowohl Wikipedia als auch die Ministeriumsseite vermerken, dass das Gebäude heute nicht mehr regulär als Gebetsstätte genutzt wird, und dass es 2022 eine lokale Auszeichnung für denkmalgerechte Sanierung erhielt.
Besucher loben immer wieder die erhaltenen architektonischen Details und die Atmosphäre. Mehrere Rezensenten berichten, dass die ursprüngliche Steinstruktur gut bewahrt sei: Uğur Aksoy schreibt, das Original sei schön erhalten, und Sabahat Ebru Kaçar beschreibt die Synagoge als märchenhafte Kulisse. Zafer Tuncay hebt eine Ketubah-Ausstellung im Erdgeschoss hervor und lobt eine sachkundige Begleitung durch die jüdische Stiftung.
Gleichzeitig ist ein wiederkehrender Kritikpunkt die eingeschränkte Zugänglichkeit. Mehrere Besucher berichten, dass die Türen verschlossen waren: Bas Wiltink und Zly Ksr fanden Ketten an den Türen, Gürkan Ünal klopfte ohne Antwort, und andere trafen auf verschlossene Eingänge. Dem gegenüber stehen jedoch auch positive Berichte: Dilek Kaykılar schreibt, die Synagoge sei repariert und wieder für Besucher geöffnet worden, und TripAdvisor-Beiträge loben hilfreiches, informatives Personal. Eine Besucherin, נעה לבון, bemerkte in angrenzenden Räumen einen Laden namens 'vintage home by yelis', der Judaica in US-Dollar verkauft — ein Detail, das mehrere Besucher als Zeichen fortbestehender jüdischer Präsenz wahrnehmen.
Rezensenten weisen außerdem auf jüngere negative Ereignisse und aufhaltenden Restaurierungsbedarf hin. In Wikipedia ist ein antisemitischer Angriff von 2023 dokumentiert, und lokale Stimmen fordern mehr Pflege und Sicherheitsmaßnahmen. Praktischer Rat aus den Bewertungen: Vorher kurz informieren, Besuch als kurz einplanen und den historischen Kontext respektvoll berücksichtigen.

