Die Ruinen von Ani, einst eine blühende mittelalterliche Stadt, zeugen von der turbulenten Herrschaft des kurdischen Shaddadiden-Emirs Abu'l-Aswar Shavur ibn Manuchihr (1118–1124). Berüchtigt für seine Christenverfolgungen und den Versuch, Ani an die Seldschuken zu verkaufen, endete seine Regierung, als König David IV. von Georgien die Stadt kampflos einnahm. Heute können Besucher die faszinierenden Überreste von Kirchen, Moscheen und Befestigungen erkunden, die Anis multikulturelle Vergangenheit widerspiegeln.
Zwar sind keine direkten Spuren Abu'l-Aswars erhalten, doch der Einfluss der Shaddadiden ist in der Architektur sichtbar. Tipp: Besuchen Sie Ani im Frühling oder Herbst, und ein lokaler Guide verrät spannende Geschichten über seine Herrscher, darunter Abu'l-Aswars Exil in Abchasien.
