Manuchihr ibn Shavur, ein Emir der Shaddadiden-Dynastie, regierte die antike Stadt Ani von 1072 bis 1118 und prägte eine entscheidende Ära. Einst Hauptstadt des armenischen Bagratidenreichs, erlebte Ani trotz seldschukischen Drucks und Hungersnöte eine Blütezeit. Heute zeugen die Ruinen einer prächtigen Moschee, mächtiger Befestigungen und einer Karawanserei von seinem Wirken.
Bei einem Spaziergang durch die weiten Ebenen Anis entdecken Sie die Überreste von Manuchihrs Projekten, die islamische und armenische Architektur vereinen. Besonders sehenswert ist das Badehaus, ein Zeugnis städtischer Eleganz. Morgens oder abends bietet sich das beste Licht für Fotos, und einheimische Führer bereichern den Besuch mit Geschichten über Dichter wie Asadi Tusi, den Manuchihr förderte.
